Konzept Wahlfach

Zur Teilnahme am WF Psychosomatik ist die Anmeldung auf Basis erforderlich. Die individuelle Terminvereinbarung erfolgt mit dem Verantwortlichen PD Dr. Conrad rupert.conrad@ukbonn.de per Email.

Das Wahlfach wird von Studenten schwerpunktmäßig auf der Station Balint oder in der Tagesklinik/ Poliklinik absolviert, aus organisatorischen Gründen wird dies im Einzelfall zugeteilt. Insgesamt beträgt der Pflichtstundenumfang 52 Stunden, normalerweise werden diese Stunden über 2 Wochen im Zeitraum von Montag bis Freitag absolviert, wobei eine flexible Anpassung der Stundenverteilung möglich ist. Bei organisatorischen Fragen kann sich der Student an den WF-Verantwortlichen PD Dr. Conrad wenden.

Im Rahmen des WF soll der Student die allgemeinen Abläufe in der Psychosomatischen Klinik näher kennen lernen und Einblicke in verschiedene Elemente der psychosomatischen Diagnostik und Therapie erhalten. In der ersten WF Woche sucht sich der Student einen Pat., der für ihn von besonderem Interesse ist aus, und verfolgt dessen Verlauf eingehender u.a. durch intensivere Auseinandersetzung mit den vorhandenen schriftlichen Befunden bzw. den Verlauf in verschiedenen Therapieelementen. Am Ende des WF schreibt der Student zu diesem Pat. einen Abschlussbericht im Umfang von ca. 2-4 Din A4 Seiten (Schriftgröße 12 Arial, 1,5 Zeilen Abstand), in dem die Anamnese, der psychopathologische Befund, der Therapieverlauf/angewandte Interventionen und die vom Studenten erlebte Gegenübertragung thematisiert werden. Dieser Bericht sollte spätestens 4 Wochen nach Ende des WF an den WF Verantwortlichen per Mail zugeschickt werden.

Zum Wahlfach mitzubringen sind die üblichen für eine ärztliche Untersuchung notwendigen Utensilien. Am ersten Tag des WF sollte sich der Student um 8.00 bei dem WF-Verantwortlichen melden. Dort werden dann die grundsätzlichen organisatorischen Fragen besprochen. Während der WF Zeit ist es auf Wunsch möglich, bei dem WF-Verantwortlichen eine Stunde Supervision zur Besprechung aufkommender Fragen zu erhalten.

Oberziele:

Die Studierenden sollen in einem 14tägigen Blockpraktikum einen Einblick in die Diagnostik und stationären Behandlungsverläufe psychosomatischer Patienten gewinnen. 

Was ist das methodisch-didaktische Ziel der Lehrveranstaltung?

Die Studierenden lernen als beobachtende Teilnehmer bei den therapeutischen Interventionen und im Stationsalltag den Umgang mit psychosomatischen Problemstellungen kennen.

Ziele der Haltungsvermittlung (Einstellungen):

Die Studierenden entwickeln Empathie, Respekt und Verständnis für psychotherapeutische Prozesse. Sie kennen die Kombination verbaler und nonverbaler Therapieformen, tiefenpsychologischer, verhaltenstherapeutischer und anderer Interventionen.