Behandlung von Patienten mit Burnout auf Station Balint

Bei der Behandlung arbeitsbezogenen Störungen (“Burnout“ und Folgeerkrankungen wie Depressionen) geht es uns um die Begleitung der Betroffenen beim sich selbst gegenüber wohlwollenden und doch auch ehrlichen Betrachten der eigenen Person und der Umstände der Entwicklung der Symptome.

Dafür nehmen die Patientinnen und Patienten an einer speziellen verhaltenstherapeutischen Burnout-Gruppe teil. In dieser Gruppe werden gemeinsam die kritischen Punkte in der Entstehung des Burnouts herausgearbeitet und hilfreiche Strategien entwickelt, die dem Burnout entgegenwirken und die im weiteren Arbeitsleben konkret angewendet werden können.

Je nach Schwere der Symptomatik ist ein  mindestens vierwöchiger Aufenthalt in aller Regel sinnvoll.

Darüber hinaus nehmen die Patienten  am kompletten Basisprogramm der stationären Psychotherapie (tiefenpsychologische Gruppentherapie, Körpertherapie, Gestaltungstherapie, Interaktionsgruppe, Entspannungstherapie) teil, um die individuelle Entstehungsgeschichte ihrer Erkrankung aufarbeiten zu können