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Aktuelle Forschungsprojekte


Titel:
Social Phobia Research – Forschung zur Sozialen Phobie

Studiendesign:
Multizentrische, prospektive Fallkontrollstudie

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2012 – Ende offen

Fragestellung:
Das Ziel von Social Phobia Research liegt in der Aufklärung der genetischen Ursachen sozialer Ängste und insbesondere des Krankheitsbilds der Sozialen Phobie, sowie der Interaktion dieser biologischen Voraussetzungen mit individuellen Entwicklungsbedingungen.

Projektbeschreibung:
Zur Untersuchung der genetischen und psychosozialen Ursachen der Sozialen Phobie werden die Studienteilnehmer zu ihren Symptomen und ihrer Symptomgeschichte befragt. Zudem wird eine Blutprobe entnommen und diese, im Gruppenvergleich mit Teilnehmern ohne soziale Ängste, auf genetische Risikovarianten untersucht. Im Rahmen des Projekts sollen genomweite Assoziationsstudien (GWAS) durchgeführt werden, eine moderne molekulargenetische Untersuchungsmethode, die bislang noch nicht bei der Ursachenforschung der Sozialen Phobie eingesetzt wurde. Die Forschung trägt zum besseren Verständnis des Krankheitsbilds bei und könnte längerfristig zur Entwicklung neuer Behandlungsformen führen.

Zielgruppe:
Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren mit einer bereits diagnostizierten Sozialen Phobie. Auch Personen, die vermuten, an der Sozialen Phobie zu leiden. Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort in Bonn als auch telefonisch möglich. Bei einer telefonischen Teilnahme kann die Blutprobe beim Hausarzt entnommen werden und uns postalisch zugesendet werden.

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
PD Dr. Rupert Conrad, MBA Oberarzt und Forschungsleiter der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Bonn

Projektleitung Marburg:
Prof. Dr. Johannes Schumacher, Facharzt für Humangenetik und Forschungsleiter Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Marburg

Kontakt:
Social Phobia Research Studiencenter
Friederike Carnehl, M.Sc. Psychologie
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsklinik Bonn
Gebäude 80
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
socialphobiaresearch@ukbonn.de
0228 287 14605
www.socialphobiaresearch.de

Drittmittelförderung: in Beantragung


Titel:
Familien-Scout- Sektoren- und phasenübergreifende Unterstützung für Familien mit krebskrankem Elternteil

Studiendesign:
Prüfer-initiierte, multizentrische und prospektive Studie nach BOÄ

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2018 – 2021

Fragestellung:
Das Projekt soll Erkenntnisse darüber liefern, welchen Belastungen die betroffenen Familien ausgesetzt sind und ob die Belastung dank einer praktischen Unterstützung bei allen Familienmitgliedern sinkt und somit spätere psychische Erkrankungen verhindert werden können.

Projektbeschreibung:
Ziel des vom Innovationsfonds geförderten Verbundprojektes, an dem die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie die Medizinische Klinik III des Universitätsklinikums Bonn beteiligt sind, ist es, die Lebenssituation von Familien mit einem an Krebs erkrankten Elternteil zu verbessern. Dazu wurde am Krebszentrum der Uniklinik RWTH Aachen am 18. September 2018 im Rahmen eines Kick-off-Meetings zusammen mit den Konsortial- und Kooperationspartnern der Startschuss für das Projekt Familien-Scout gegeben. Das Projekt soll Erkenntnisse darüber liefern, welchen Belastungen die Familien ausgesetzt sind und ob die Belastung dank einer praktischen Unterstützung bei allen Familienmitgliedern sinkt und somit spätere psychische Erkrankungen verhindert werden können.

Zielgruppe:
Familien mit krebserkranktem Elternteil mit mindestens einem minderjährigen Kind.
Stichprobengröße: ca. 140 Familien (davon jeweils ca. 70 pro Kontrollgruppe / Interventionsgruppe).

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
Prof. Dr. F. Geiser, Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der
Universitätsklinik Bonn

Projektleitung Aachen:
Prof. Dr. T. Brümmendorf, Universitätsklinik RWTH Aachen

Kontakt:
Dr. rer. nat. Daniel Blei, Studienkoordinator
Auenbrugger Haus (Gebäude 02, Robert-Koch-Straße 130, 53127 Bonn)
Tel.: 0228-287-10154

Drittmittelförderung:
Drittmittelförderung durch Innovationsfond (Gemeinsamer Bundesausschuss)

Anhang:
Pressemitteilung F-Scout


Titel:
Multizentrische Effectiveness-Studie stationärer psychosomatisch-psychotherapeutischer Behandlung in deutschen Universitätskliniken (MEPP-Studie)

Studiendesign:
Multizentrische, prospektive Kohortenstudie

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2019 – 2021

Fragestellung:
Ziel der Studie ist die Evaluierung der Wirksamkeit (Effectiveness) stationärer psychosomatisch psychotherapeutischer Behandlung in deutschen Universitätskliniken. Behandlungsabläufe können optimiert und angepasst werden um die Symptomlast bestmöglich zu reduzieren und Behandlungskosten zu verkleinern.

Projektbeschreibung:
In dieser multizentrischen Kohorten-Studie soll die Effectiveness der stationären und teilstationären Behandlungen in 22 deutschen Universitätskliniken für Psychosomatik und Psychotherapie an einer großen Stichprobe von ca. 3000 Patienten*innen untersucht werden. Die Untersuchung erfolgt mithilfe von Patienteninterviews (Fragebögen) sowie zusätzliche Biomarker um einen möglichen Zusammenhang zwischen Indikator- Biomarkern und psychischer Belastung aufzudecken und erstmalig den Effekt einer stationären psychosomatischen Behandlung auf diese Marker breit nachzuweisen.

Zielgruppe:
Konsekutiv alle Patienten*innen die innerhalb 1 Jahres zur regulären stationären psychosomatisch-psychotherapeutischen Behandlung kommen.

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
Dr. K. Imbierowicz, ltd. OÄ der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der
Universitätsklinik Bonn

Projektleitung Wien:
Prof. Dr. S. Döring, Klinik für Psychoanalyse und PsychotherapieMedizinische Universität Wien

Projektleitung Münster:
Prof. Dr. Dr. G. Heuft, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie Universitätsklinik Münster

Projektleitung Bochum:
Prof. Dr. S. Herpertz, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie LWL-Universitätsklinikum der Ruhr Universität Bochum

Kontakt:
Gabriele Kirschke, Studienkoordinatorin, Study Nurse
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsklinikum Bonn
Gebäude 80
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Gabriele.Kirschke@ukbonn.de

0228 287 14706 o. 015158 233 599

Drittmittelförderung: 


Titel:
DFG- Forschungsgruppe „Resilienz in Religion und Spiritualität“

Studiendesign:
Transdisziplinäres Mixed-Methods-Projekt

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2019 – 2022

Fragestellung:
Der Gewinn des Projektes liegt in dem innovativen Versuch, das reichhaltige Potenzial der einschlägigen Geisteswissenschaften (Theologie, Anthropologie, Phänomenologie) an der Schnittstelle zur klinischen Psychologie, Psychotherapie und Palliativmedizin mit neuen Ansätzen in Hospizarbeit und Spiritual Care in Verbindung zu bringen.

Projektbeschreibung:
Der Begriff der Resilienz bezeichnet die manchen Menschen eigene Fähigkeit bzw. Begabung, schwere Krisensituationen selbst unter schwierigsten individuellen, psychophysiologischen oder sozialen Ausgangsbedingungen zu bewältigen. Unklar ist allerdings, inwiefern die Genese von Resilienz von genetischen bzw. psychophysischen Voraussetzungen und dem vorfindlichen familiär-sozialen Umfeld abhängt, oder Aufgabe von fördernder Pädagogik und Management bzw. Coaching ist.
Die Forschungslage ist bereits breit aufgefächert, aber in den disziplinspezifischen Ansätzen dominiert bisher die gemeinsame Perspektive des Enhancement: Resilienz soll als eine unbedingt wünschenswerte Fähigkeit zur raschen Überwindung krisenhafter Erfahrungen befördert werden, sei es durch pharmakologische, therapeutische, beratende etc. Maßnahmen. An diesem Punkt schließt sich das geplante Projekt an den Diskurs an, wobei sich aus unserem kooperativen geistes- und gesundheitswissentschaftlichen Ansatz eine hermeneutische Perspektive auf Krisenphänomene ergibt, die - ungeachtet der Notwendigkeit therapeutischer Hilfestellung! - Krisenerfahrungen von Ohnmacht, Sorge, Angst, Verzweiflung, Trauer und Verlust nicht sofort pathologisiert, sondern polyvalente Modelle für Analyse und Deutung von Krisen erschließen kann. Das Forschungsziel liegt daher in der Identifizierung und Etablierung von Modi des Aushaltens und Gestaltens von Ohnmachts-, Angst- und Sorgenphänomenen.

Ziel:
Gemeinsames Erarbeiten einer allgemeinen religions- und spiritualitätssensiblen Resilienz-Theorie zur Förderung einer entsprechenden Resilienz-Praxis in Medizin und Therapie, Seelsorge und Spiritual Care.

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
Prof. Dr. F. Geiser, Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der
Universitätsklinik Bonn

Forschungsgruppenleitung:
Prof. Dr. C. Richter, Systematische Theologie der Evangelisch – Theologischen Fakultät der Universität Bonn

Kontakt:
N.N., N.N.
Forschungsgruppe "Resilienz in Religion und Spiritualität"

Drittmittelförderung: durch DFG

Anhang:
Pressemitteilung


Titel:
Welche Psychotherapie benötigen junge Erwachsene: Effekte stationärer tiefenpsychologisch orientierter Psychotherapie bei depressiven Störungen von jungen Erwachsenen (STOP-DJE)

Studiendesign:
Naturalistische, multizentrische Beobachtungsstudie (treatment as usual)

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2017 – 2021

Fragestellung:
Ziel ist es, Behandlungsabläufe bei der Versorgung depressiv Erkrankter altersspezifisch zu optimieren um die Symptomlast bestmöglich zu reduzieren und Behandlungskosten zu minimieren.

Projektbeschreibung:
Ein Nachweis zur generellen Wirksamkeit stationärer tiefenpsychologisch basierter Psychotherapie ist hinlänglich erbracht. Derweil sind die Wirksamkeitsstudien im stationären psychosomatischen Krankenhausbereich jedoch weiterhin selten. Deshalb soll nun ein differenzieller Wirksamkeitsnachweis in Abhängigkeit des Alters Betroffener im Rahmen einer naturalistischen Multicenterstudie erfolgen.

Zielgruppe:
Patienten*innen die sich in der stationären Behandlung befinden und die Diagnose einer depressiven Erkrankung/Störung haben im 18. – 24. Lebensjahr.

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
Dr. K. Imbierowicz, ltd. OÄ der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der
Universitätsklinik Bonn

Kontakt:
Gabriele Kirschke, Studienkoordinatorin, Study Nurse
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsklinikum Bonn
Gebäude 80
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Gabriele.Kirschke@ukbonn.de

0228 287 14706 o. 015158 233 599

Drittmittelförderung: Klinikmittel


Titel:
Welche Psychotherapie benötigen Männer: Effekte stationärer tiefenpsychologisch orientierter Psychotherapie bei depressiven Störungen von Männern (STOP-DM)

Studiendesign:
Naturalistische, multizentrische Beobachtungsstudie (treatment as usual)

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2017 – 2021, 300 Pat- 30 Pat. in Bonn

Fragestellung:
Ziel ist es, Behandlungsabläufe bei der Versorgung depressiv Erkrankter genderspezifisch zu optimieren um die Symptomlast bestmöglich zu reduzieren und Behandlungskosten zu minimieren.

Projektbeschreibung:
Ein Nachweis zur generellen Wirksamkeit stationärer tiefenpsychologisch basierter Psychotherapie ist hinlänglich erbracht. Derweil sind die Wirksamkeitsstudien im stationären psychosomatischen Krankenhausbereich jedoch weiterhin selten. Deshalb soll nun ein differenzieller Wirksamkeitsnachweis in Abhängigkeit des Geschlechts Betroffener im Rahmen einer naturalistischen Multicenterstudie erfolgen.

Zielgruppe:
Patienten die sich in der stationären Behandlung befinden und die Diagnose einer depressiven Erkrankung/Störung haben im 25. – 45. Lebensjahr.

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
Dr. K. Imbierowicz, ltd. OÄ der  der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der
Universitätsklinik Bonn

Projektleitung Düsseldorf:
Prof. Dr. M. Franz, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Düsseldorf

Kontakt:
Gabriele Kirschke, Studienkoordinatorin, Study Nurse
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsklinikum Bonn
Gebäude 80
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Gabriele.Kirschke@ukbonn.de

0228 287 14706 o. 015158 233 599

Drittmittelförderung: Klinikmittel


Titel:
Validierung der deutschen Übersetzung des disease-specific health related quality of life questionnaire (THYCA-QoL) for thyroid cancer survivors

Studiendesign:
Multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie (Patienteninterviewerhebung),

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2016 – 2019, 165 Pat- 45 Pat. in Bonn

Fragestellung:
Der krankheitsspezifische, gesundheitsorientierte Fragebogen zur Lebensqualität bei Schilddrüsenkarzinomüberlebenden (Disease-specific health-related quality of life questionnaire for thyroid cancer survivors, THYCA-QoL) ermöglicht es, die Lebensqualität des Patienten einzuschätzen, und kann so langfristig zu einer Verbesserung der Behandlung und einer Steigerung der Lebensqualität des Patienten beitragen.

Projektbeschreibung:
Jedes Jahr erkranken etwa 7000 Menschen in Deutschland an Schilddrüsenkrebs. Mit modernen Therapieverfahren sind einige Arten dieses Tumors gut heilbar. Bisher wissen wir aber nicht viel über die Lebensqualität dieser Patienten im Therapieverlauf und der nachfolgenden Wiedergesundung. In den Niederlanden wurde hierfür ein spezieller Fragebogen entwickelt, der von unserer Arbeitsgruppe (PI: Dr. Vitinius, Köln) ins Deutsche übersetzt wurde und nun an einer Patientengruppe validiert wird.

Zielgruppe:
Patienten die sich in der Behandlung nach OP eines Schildrüsenkarzinom (aktive Rekrutierung geschlossen) befinden.

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
Prof. Dr. F. Geiser, Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der
Universitätsklinik Bonn

Projektleitung Köln:
Dr. med. Vitinius, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Köln

Kontakt:
Gabriele Kirschke, Studienkoordinatorin, Study Nurse
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsklinikum Bonn
Gebäude 80
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Gabriele.Kirschke@ukbonn.de

0228 287 14706 o. 015158 233 599

Drittmittelförderung: Klinikmittel


Titel:
Biofeedbackbehandlung bei Panikstörung

Studiendesign:

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2015 – Ende offen

Fragestellung:
Das Ziel der Studie ist es, die Wirksamkeit einer Behandlung von Panikstörungen mittels Biofeedback nachzuweisen. Biofeedback ist eine Methode, um biologische Vorgänge, die der unmittelbaren Sinneswahrnehmung nicht zugänglich sind, mit technischen Hilfsmitteln dem eigenen Bewusstsein zugänglich zu machen. Zudem soll untersucht werden, wie sich die Herzratenvariabilität (Fähigkeit eines Organismus bezeichnet, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern) und die Entzündungswerte im Blut durch die Behandlung verändern.

Projektbeschreibung:
Um sicher zu stellen, dass eine Panikstörung vorliegt, werden die Studienteilnehmenden zu ihren Symptomen und ihrer Symptomgeschichte befragt. Es folgen insgesamt sechs Termine in einem Zeitraum über 11 Wochen, bei denen das Biofeedbacktraining durchgeführt und darüber hinaus Blutentnahmen und Fragebogenerhebungen stattfinden. Studienort ist die Psychosomatische Klinik des Uniklinikum Bonn.
Die Forschung trägt zum besseren Verständnis des Krankheitsbilds bei und könnte längerfristig zur Entwicklung neuer Behandlungsformen führen, die vor allem denjenigen Patienten helfen könnte, die lange auf einen Warteplatz in einer Therapie warten müssen.

Zielgruppe:
Teilnehmen können Personen zwischen 18 und 65 Jahren mit einer (vermuteten) Panikstörung und ohne bestimmte Herzerkrankungen (z. B. Herzschrittmacher, Vorhofflimmern, Herzrhythmusstörungen). Zudem dürfen bestimmte Herzpräparate oder Psychopharmaka nicht eingenommen werden (wird vor Studienbeginn durch uns abgeklärt). Derzeit darf keine Psychotherapie stattfinden, zurückliegende ambulante oder stationäre Behandlungen sind unproblematisch.

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
PD Dr. Rupert Conrad, MBA Oberarzt und Forschungsleiterder Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Bonn

Projektleitung Mainz:
Univ.-Prof. Dr. Katja Petrowski
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Kontakt:
Biofeedback Studienzentrale Bonn
Johanna Jurczyk, M.Sc. Psychologie
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsklinik Bonn
Gebäude 80
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
biofeedback@ukbonn.debiofeedback@ukbonn.de
0228 287 14605

Drittmittelförderung: durch DFG


Titel:
KommRhein Interpro – Wirksamkeit eines fertigkeitsorientierten interprofessionellen Kommunikationstrainings für Stationseinheiten an Organkrebszentren

Studiendesign:
Multizentrisches, standarisiertes, interprofessionelles, teamorientiertes Kommunikationstraining

Projektstart und voraussichtliches Ende: 2019 – ca. 2021

Fragestellung:
In wieweit kann ein Kommunikationstraining, bei dem Ärzte und Pflege in kommunikativer Kompetenz auf onkologischen Stationen trainiert wurden, die krebsbezogenen Angst und den Unterstützungsbedarf der Patienten reduzieren und das Vertrauen in die Behandlung erhöhen.

Projektbeschreibung:
In der Onkologie sind kommunikative Kompetenz der Behandler ein wichtiger Qualitätsindikator der Behandlung. Das Projekt ist ein Verbund von fünf Standorten in NRW (Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster) und hat zum Ziel, die Wirksamkeit eines teamorientierten, interprofessionellen Kommunikationstrainings in onkologischen Zentren zu evaluieren, bei dem alle Ärzte und in der Pflege Tätigen einer onkologischen Stationseinheit gemeinsam trainiert werden. Die manualisierte Kurzversion umfasst insgesamt zehn Stunden und ist an die normalen Arbeitsprozesse des Stationsalltags angepasst. Primäre Zielvariable ist die krebsbezogene Angst der onkologischen Patienten, die auf den Stationen behandelt wurden. Die Annahme ist, dass Patienten, die auf onkologischen Stationen behandelt wurden, in denen Ärzte und Pflege in kommunikativer Kompetenz trainiert sind, im Behandlungsverlauf weniger krebsbezogene Angst, mehr Vertrauen in die Behandlung und weniger Unterstützungsbedarf haben.

Zielgruppe:
Pro Standort: 6 onkologische Stationen, 20 Ärzte, 40 Pflegende und ca. 300 Patienten

Verantwortlicher und Ansprechpartner:
Projektleitung Bonn:
Prof. Dr. F. Geiser, Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der
Universitätsklinik Bonn

Projektleitung Düsseldorf:
MME Dr. A. Karger, Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsklinik Düsseldorf

Kontakt:
N.N.

Drittmittelförderung: Deutsche Krebshilfe